Gemeinde Brunn, VG Laaber, Landkreis Regensburg
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Baureife Grundstücke in Brunn [...weiter]
Ab 01. November 2010
Ortsplan und Gewerbeverzeichnis
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Laber-Jura
Warnungen des Deutschen Wetterdienstes

Fakten & Zahlen

Natürliche Grundlagen:

Naturräumliche Gliederung:Brunn

Das Gemeindegebiet gehört zum Naturraum Mittlere Frankenalb (Oberpfälzer Alb)und wird der naturräumlichen Untereinheit Naabplatte zwischen Beratzhausen, Kallmünz und Etterzhausen zugerechnet. Es erstreckt sich auf der zwischen 450 m und 530 m ü. NN liegenden leicht gewellten Albhochfläche.

Geologie:

Der geologische Untergrund wird vorwiegend aus Gesteinen des Weißen Jura gebildet, der in markanter Form an den Seiten der tief eingeschnittenen Täler der Naab und der Schwarzen Laber zu Tage treten.

Grundwasser:

Einsickerndes Oberflächenwasser wird in dem klüftigen Kalkgestein schnell abgeführt.

Oberflächenwasser:

Aufgrund der geologischen Situation gibt es im Gemeindegebiet außer einigen kleinen Teichen innerhalb der Ortsteile Eglsee und Münchsried keine bedeutenden Oberflächengewässer. Das Niederschlagswasser versickert fast restlos im Untergrund. Der einzig naturnahe Teich ist der nördlich von Brunn gelegene Kühsee.

Klima/Luft:Brunn

Das Gemeindegebiet gehört zum Klimaraum Frankenalb. Das Klima ist mit kalten Wintern und warmen Sommern subkontinental geprägt. Die häufig auftretende Sommertrockenheit gilt als klimatische Besonderheit. Für den Luftaustausch sorgen die langgezogenen Talbereiche.

Vegetation:

Die typischen offenen, trockenen Standorte der Flächenalb sind infolge der Beweidung entstanden. Im Süden und Osten umrahmen zusammenhängende Waldflächen mit hohem Laubholzanteil das Gemeindegebiet. Zahlreiche kleine naturnahe Wäldchen, Feldgehölze und Hecken, die die landwirtschaftlich genutzten Flächen strukturieren, prägen die Kulturlandschaft.

Brunn – eingerahmt von Feldern und Wäldern

Orts- und Landschaftsbild:

Das Gemeindegebiet kann als Hochebene mit wannenartigen Tälern und welligen Hügeln beschrieben werden. Im Norden und Nordosten dominiert die forstwirtschaftliche, in der Mitte und im Süden die landwirtschaftliche Nutzung.

 

Vorhandene Nutzungen:
 

Hauptnutzungen im Gemeindegebiet sind:

- Siedlung
- Landwirtschaft
- Forstwirtschaft

Eglsee und Babetsberg

 

Bevölkerungsentwicklung:
 

Während 1840 im Gemeindegebiet insgesamt 474 Personen lebten, stieg die Einwohnerzahl 1970 (Volkszählung) auf 852, 1987 (Volkszählung) auf 928 auf nunmehr 1346 Einwohner (Stand: 01.07.2009). Auch in der Gemeinde Brunn nimmt der Anteil der älteren Mitbürger gegenüber den Vorjahren ständig zu.

Die 1346 Einwohner verteilen sich auf folgende Orte/Ortsteile:
.465....... Brunn
.359........Eglsee
.310........Frauenberg
.117........Münchsried
.. 31........Babetsberg
...13........Konstein
...40.... ...Pettenhof
.....3.. .....Kirchhof
.....8 ... ...Eiselberg

Die ständige Bevölkerungszunahme ist zurückzuführen auf die Baugebietsausweisungen, die zu durchschnittlich 8 – 12 Baugenehmigungen pro Jahr führten.

 

Flächennutzung (in ha):
 

  1980 2000
Gebäude- und Freiflächen 34 54
Betriebsflächen 3 4
Verkehrsflächen 69 71
Landwirtschaftliche Fläche 630 598
Waldfläche 551 560
Wasserfläche 1 0
Flächen anderer Nutzung 6 7
  1294 1294


Die landwirtschaftlich genutzte Fläche wird hauptsächlich mit Getreide (Weizen, Roggen, Sommer- und Wintergerste) bebaut. Während der Kartoffelanbau fast vollständig eingestellt wurde, werden immer größere Flächen mit Raps oder Silomais bepflanzt.

 

Viehhalter und Viehbestand:
 

1980 hielten 44 Landwirte 809 Rinder, 767 Schweine, 38 Pferde und 573 Hühner.
2001 hielten 10 Landwirte 438 Rinder, 576 Schweine, 27 Pferde und 310 Hühner.

 

Betriebsgrößen:
 

1971 waren noch 72 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2 ha oder mehr zu verzeichnen. 2001 waren es nur noch 28.
Während 1971 nur 1 Landwirt mehr als 30 ha bewirtschaftete, waren es durch Zupachtung 2001 bereits 7.